16.3. Erstellen und Testen der Device Nodes

Nach einem Neustart loggen Sie sich ein und geben dmesg | grep pcm ein. Sie sollten etwas wie das folgende sehen:

    # dmesg | grep pcm
    pcm0: <SB16 DSP 4.11> on sbc0

Die Ausgabe Ihres Systems kann anders aussehen. Erscheinen keine pcm Geräte, dann ist zuvor ein Fehler aufgetreten. Wenn das passiert, schauen Sie sich Ihre Kernelkonfiguration noch einmal an und vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Treiber gewählt haben. Weitere Hinweise zur Fehlersuche gibt Abschnitt 16.3.1.

Ergab der vorige Befehl pcm0 als Ausgabe, dann müssen Sie folgendes als root ausführen:

    # cd /dev
    # sh MAKEDEV snd0

Wenn auf den vorigen Befehl pcm1 als Ausgabe erschienen ist, dann müssen Sie dieselben Befehle ausführen, nur dass Sie snd0 durch snd1 ersetzen.

Anmerkung: Die obigen Kommandos legen kein /dev/snd Device an.

Der Befehl MAKEDEV erzeugt eine Gruppe von Device Nodes, darunter:

Device Beschreibung
/dev/audio SPARC-compatible audio device
/dev/dsp Digitized voice device
/dev/dspW /dev/dsp-ähnliches Device mit 16 bits pro Sample
/dev/midi Raw midi access device
/dev/mixer Control port mixer device
/dev/music Level 2 sequencer interface
/dev/sequencer Sequencer device
/dev/pss Programmable device interface

Wenn alles geklappt hat, haben Sie jetzt eine funktionierende Soundkarte. Nun können Sie eine Anwendung wie audio/mpg123 installieren, um Audiodateien anhören zu können.

16.3.1. Häufige Probleme

Fehler Lösung
``unsupported subdevice XX''

Ein oder mehrere Device Nodes wurden nicht korrekt angelegt. Wiederholen Sie die oben angegebenen Schritte.

``sb_dspwr(XX) timed out''

Der I/O Port ist nicht korrekt angegeben.

``bad irq XX''

Der IRQ ist falsch angegeben. Stellen Sie sicher, dass der angegebene IRQ mit dem Sound IRQ übereinstimmt.

``xxx: gus pcm not attached, out of memory''

Es ist nicht genug Speicher verfügbar, um das Gerät betreiben zu können.

``xxx: can't open /dev/dsp!''

Überprüfen Sie mit fstat | grep dsp ob eine andere Anwendung das Gerät geöffnet hat. Häufige Störenfriede sind esound oder die Sound-Unterstützung von KDE.

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